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Im
folgenden werden wir auf die wichtigste Batterieart ,
die wiederaufladbare Blei-Säure Batterie, kurz
Starterbatterie genannt, eingehen.
Blei-Säure-Batterien
mit Gitterplatten sind kostengünstige Energiespeicher,
die sich in den Anwendungsbereichen Auto, Boot, Wohnmobil,
Caravan, Krankenfahrstuhl usw. durchgesetzt haben.
Leider
unterlaufen dem ungeübten Anwender häufig Fehler, die im
günstigsten Fall zum vorschnellen Verschleiß der
Batterie führen, oder aber im ungünstigstem Fall
Folgeschäden nach sich ziehen können. Wir möchten
versuchen, eine kleine Hilfestellung zu geben, damit Sie
immer und überall lange Freude und optimalen Nutzen aus
Ihrer Batterie ziehen.
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Beispiel
Batterieaufbau
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Leider
unterliegen Batterien chemischen Prozessen, die eine
Selbstentladung nach sich ziehen. Diese hat zwar in den
letzten Jahren durch Forschung und Verbesserung der
Produkte erheblich abgenommen, kann aber noch nicht ganz
ausgeschlossen werden. Der allgemeine Anwender
unterschätzt diesen Vorgang leider allzu oft, was in den
meisten Fällen zu erheblichem Ärger führt, der immer im
ungünstigsten Fall eintritt. Laut ADAC- Statistik bleiben
in Deutschland jährlich ca. 600 000 Fahrzeuge wegen
Batterieschäden liegen, und hierbei handelt es sich nur
um für den Straßenverkehr zugelassene Fahrzeuge wie PKW,
LKW und Motorräder. Darin sind noch nicht Golfmobile,
Boote, Krankenrollstühle
u. ä. aufgeführt, womit sich diese Zahl noch einmal
erheblich erhöhen dürfte. Hinzu kommen noch einmal
industrielle Anwender mit Hebebühnen,
Gabelstapler, Kommissionierer, ( hierbei handelt es sich um Traktions- / Antriebsbatterien, also
reine Entnahmebatterien, die während des Betreibens nicht
von einem Generator nachgeladen werden - also generell ein
entsprechendes Ladegerät benötigen ), Bereiche die man
aber keinesfalls unterschätzen
sollte, die aber auch nicht dem Bereich der
Starterbatterien unterliegen, und man es somit nicht als
Panne deklarieren kann. Was bleibt, ist der Ausfall des
Fahrzeuges.
Wenn
sie ADAC- Mitglied sind, dann schauen Sie doch einmal in die
Pannenstatistik.
Man
unterscheidet also generell erst einmal zwischen Starter-
oder Traktionsbatterien, wobei es hier noch einmal mehrere
Unterteilungen gibt. Wir bleiben hier bei den
Starterbatterien.
Es
gilt prinzipiell: Es gibt noch keine Batterie komplett OHNE
Selbstentladung.
Je
älter die Batterie ist und um so stärker sie beansprucht
wird, desto kürzer sind die Wartungsintervalle. Werden
diese nicht befolgt, fällt die Batterie aus, egal zu
welcher Jahreszeit. Dabei spielt Ihre Fahrweise und die
Nutzung von im PKW angeschlossenen Verbrauchern eine
erhebliche Rolle. Wenn Sie also mit Ihrem PKW so
gemütlich auf der Landstraße dahinfahren, die Stereoanlage
aufgedreht ist, und Sie vielleicht doch noch die Kühlbox
für` s Picknick angeschlossen haben, dann kann eine
schlecht gewartete Batterie schnell den Geist aufgeben. Das
hat einfache Gründe: eine zu geringe Motordrehzahl bringt
zu wenig Leistung zur Lichtmaschine, die ja die Batterie
während der Fahrt laden soll, und Sie nehmen zeitgleich zu
viel Energie aus der Batterie. Sie entladen die Batterie
schon während der Fahrt. Wenn dann das Picknick kommt, und
Sie doch Radio hören wollen, nebenbei das Handy laden und
die Kühlbox läuft weiter, ist ein Batterieausfall
vorprogrammiert.
Leider
halten sich die PKW- Hersteller zum Thema Generatorleistung
sehr bedeckt, es ist nicht möglich dazu eine generelle
Aussage zu treffen, geschweige denn Berechnungen zum
Batterieverbrauch anzustellen. Die Erfahrung zeigt aber, das
PKW- Hersteller aus Kostengründen gern an der Batterie
sparen. Sicherheit bringt für Sie nur regelmäßiges Laden
der Batterie. Einige Hersteller sind bereits dazu
übergegangen eine zweite Batterie im Fahrzeug zu
installieren, eine sogenannte Versorgungsbatterie.
Erfahrungen mit Kunden haben allerdings gezeigt, das auch
dies noch nicht ausreicht, weil in gleichem Maße
elektronische Verbraucher und Steuerteile verbaut werden.
Zu beachten
ist, dass gefüllte Starterbatterien - auch ohne
angeschlossenen Verbraucher - langsam an Kapazität
verlieren. Diesen Vorgang nennt man Selbstentladung. An
der Grenzfläche der negativen Platte zur Schwefelsäure
fließt ständig ein kleiner Strom, der zur Bildung von
Bleisulfat führt. Diese Selbstentladung darf nicht
unterschätzt werden: das hierbei gebildete Bleisulfat
verändert sich und kann bei genügend langer Lagerzeit
zum Ausfall der Batterie führen. Unterstützt
wird der Entladevorgang bei stehendem Fahrzeug durch
Ruhespannung vom im PKW angeschlossenen
Instrumenten, sei es eine Uhr, das Radio, das Telefon oder
der Bordcomputer. Hier verhält es sich ähnlich wie im
Haushalt mit Standby- Geräten, sie verbrauchen ständig
Strom. In
der kühlen Jahreszeit laufen diese Entladevorgänge
beschleunigt ab. Selbstentladung
kann nur durch regelmäßiges Laden der Batterie mit
kleinen Ladeströmen begegnet werden. Diesbezüglich hat
die Firma FRONIUS die Ladegeräte
Acctiva Easy
entwickelt, die automatisch den Ladezustand der Batterie
erkennen und der Selbstentladung entgegenwirken. Diese
Ladegeräte können beliebig lange an der Batterie
angeschlossen bleiben, die Batterie ist ständig zu 100%
einsatzbereit.
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