Eine
STARTERBATTERIE
sollte nur für den Motorstart benutzt
werden und wird von einem Generator ( Lichtmaschine ) nachgeladen: das
gilt für alle Arten Motorräder, PKW,
Schiffsdiesel mit Generator,
Notstromgeneratoren usw... Starterbatterien
niemals tiefentladen -
Sulfatierungsgefahr - kann zu
Dauerschäden an der Batterie
führen! Eine Sulfatierung
der Batterie entsteht durch eine zu tiefe Entladung einer Batterie, das kann nur
durch richtige Anwendung und ausreichende Ladung der Batterie verhindert werden. Wenn
Sie Ihr Fahrzeug selten bewegen ( Garagenwagen/
Oldtimer/ Saisonfahrzeuge ), steht sich die Batterie
leer. Eine 12V
Starterbatterie gilt bei einer Restspannung unter 10,5V als tiefenentladen, die Sulfatierung
beginnt bei ca. 12,8V Ladeschlussspannung abwärts.
Richtige
Ladeschlussspannungen: bei 6V Starterbatterien = 7,20V ( 3
Zellen a 2,40V )
12V Starterbatterien = 14,40V ( 6 Zellen a 2,40V )
LKW 24V (
12 Zellen = 2 Batterien mit 6 Zellen in Serie geschaltet ) = 28,80V
Wichtig ist auch die
richtige Höhe des Ladestroms
(
Ampere) des Ladegerätes im Verhältnis
zur Batteriekapazität (
Ah ),
damit wird sicher gestellt dass die Starterbatterie nicht zu schnell geladen (
überladen) wird. Die Höhe des Ladestromes sollte 10% der
Batteriekapazität ( Ah ) entsprechen. Wichtig ist das Lade- ende eines
Ladegerätes. Mit voller werdender Batterie muss der Ladestrom abgesenkt werden,
um die Batterie nicht zu überladen ( zerkochen ), das trifft aber leider
häufig für ungeregelte Ladegeräte mit Konstantstrom zu, und ist eine
wesentliche Ursache
für Batterieschäden.
Nehmen Sie einen
zu kleinen Ladestrom, benötigen Sie mehr
Ladezeit. Wenn Ihr veraltetes/ unmodernes Ladegerät nur
bis 2,20 Volt pro Zelle lädt, wird die Batterie nie richtig voll geladen.
Vergleichen Sie die angegebene Ladeschlussspannung der Hersteller ( 13,8V ist im
Ernstfall/ Winter zu wenig ).
Eine
ANTRIEBSBATTERIE wird zum Betreiben von E- Motoren
genutzt: alle Arten von
Elektrofahrzeugen, Boote mit
Elektromotor, als separate Versorgungsbatterie im
Caravan/ Boot für Licht etc. Sie kann
tiefentladen werden von 65 bis 80% ihrer
Leistung, je nach Hersteller. Eine tiefere Entladung ist zu vermeiden! Nasse Antriebsbatterien
werden zum Laden in die Gasung gefahren,
ab 2,40V pro Zelle aufwärts Ladeschlussspannung beginnt eine Batterie zu gasen.
Sie brauchen ein Ladegerät, das also mindestens 2,45V
pro Zelle lädt. Optimal wäre 2,60V - 2,80V pro Zelle. Sehen
Sie sich Ihr Ladegerät an und beachten Sie dabei die
Ladevorschriften Ihres Batterieherstellers. Gel
und Vließbatterien dürfen niemals gasen ! Die Lebensdauer
einer Antriebsbatterie richtet sich nach den Vollzyklen ( Entladen/ Laden ). Im
allgemeinen schafft eine Antriebsbatterie zwischen 200 und 700 Vollzyklen, je nach
Bauart und Verwendung. Bei 60 Tagen Saison im Jahr z. B. im Bootsbereich
sollte eine Antriebsbatterie, wenn sie richtig geladen und gepflegt
wird,
viele Jahre
halten. Das können Sie von einer Starterbatterie nicht erwarten - sie wurde
nicht für eine zyklische Verwendung konstruiert.
Antriebsbatterien
gibt es nicht im Baumarkt zu kaufen, wir beraten
Sie gern. ( NiCa, NiMh, Lithium sind von den
Aussagen ausgenommen )
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